27.02.2019

Standhafte Elternliebe

Christine Reichl-Heller referiert in der Kita über: „Kindern Grenzen setzen“

Ob es darum geht, das Zimmer aufzuräumen oder abends wenn es Zeit ist, ins Bett zu gehen - Oftmals gibt es "Kämpfe" zwischen Eltern und Kindern. Regeln und Grenzen können dabei helfen und sind wichtig: geben Halt, Orientierung und Geborgenheit.

Die Leiterin der Kita Martina Müller begrüßte zum Vortrag: "Kindern Grenzen setzen" einige Mütter und Väter sowie Referentin Diplom-Pädagogin Christine Reichl-Heller aus Sulzbach-Rosenberg. Zum Einstieg reichte diese ein paar Duftfläschen herum, damit die Eltern "Energie tanken" können, die sie oftmals bei der Erziehung ihrer Kinder brauchen können.

"Das Grenzen setzen ist wichtig. Aber es sollten keine Verbotsschilder sein, sondern Wegweiser", erklärte Reichl-Heller. Die Worte der Eltern richten sich nicht gegen das Kind, sondern gegen das Tun des Kindes. Die Eltern sollen ganz klar sagen: "Ich hab dich lieb, aber dein Verhalten ärgert mich!". Die Referentin erklärte den Ablauf beim Grenzen setzen: Dies wäre ein Kontaktaufnahme auf Augenhöhe. Es sollte kurz formuliert werden, was nicht in Ordnung war. Verhängnisvoll könnten Drohungen sein. Gesten und Mimik sollen dabei überzeugend sein. Wichtig ist auch die Ankündigung einer Konsequenz.

Die Konsequenz, die Hilfsmöglichkeiten für Kinder sind, sollten dann aber auch eingehalten werden. Möglich ist auch das Schließen von Verträgen. Man könne gemeinsam mit dem Kind überlegen, wie etwas gemacht wird. Damit die Kinder Vater und Mutter nicht gegeneinander ausspielen können, sollten diese viel miteinander reden.

Christine Reichl-Heller brachte den Eltern das Thema "Kindern Grenzen setzen" sehr anschaulich näher