26.10.2016

Elternabend in der Kita St. Theresia

Logopädin Marina Neumüller referiert zum Thema "Sprache"

Der Einladung zu einem interessanten und informativen Vortrag folgten viele Eltern der Krippen- und Kindergartenkindern. Jeweils an zwei Abenden wurde, dem Schwerpunkt entsprechend, über die kindliche Sprachentwicklung gesprochen.

Verschiedene Bereiche wurden aufgegriffen z.B.
Wie lernt mein Kind sprechen?
Wie sollte mein Kind im Kindergartenalter sprechen?
Wie kann ich mein Kind beim Sprechen lernen unterstützen?
Mehrsprachigkeit - Chancen und Herausforderungen

Anhand eines Sprachbaumes von Wendlandt veranschaulichte Frau Neumüller die kindliche Sprachentwicklung. Dabei wurde die Komplexität der Sprachentwicklung deutlich hervorgehoben. Wichtige Faktoren wie Blickkontakt, Hören, Akzeptanz oder aussprechen lassen ergänzen sich mit der sensomotorischen Integration und Sprechfreude zu einer stabilen Basis.

Weiterhin wurde eine Übersicht der wichtigsten Meilensteine in der Sprachentwicklung vorgestellt. Ab welchem Lebensmonat sollte mein Kind welchen Stand erreicht haben? Dabei wurde auch die Entwicklung der Artikulation nicht außer acht gelassen.

Frau Neumüller referierte über das Erkennen von sprachlichen Entwicklungsstörungen bereits im Kleinkindalter und welche Wege Eltern beschreiten können, wenn ihnen etwas auffällt.

Zum Thema Mehrsprachigkeit betonte die Logopädin, dass beide Sprachen klar voneinander getrennt werden müssen, damit das Kind beide Sprachen gut beherrschen kann. Mit einem Exkurs zur Frage "Wie wichtig ist das Gehör für die Sprache?" und "Was bedeutet Paukenerguss?" endete der informative Teil des Abends.

Im Anschluss trafen sich die Eltern in den jeweiligen Gruppen, in denen der Abend individuell ausklang.

Mit einem Obstgeschenkkorb bedankte sich das Team bei Frau Neumüller für den interessanten Vortrag.

Viele interessierte Eltern besuchten den Vortrag zum Thema "Sprache"

Das Team der Kita St. Theresia bedankt sich bei Frau Marina Neumüller mit einem Obstgeschenkkorb.

Dem Vortrag folgte ein individueller Informationsbeitrag in den einzelnen Gruppen